Was ist eine Pensionsvorsorge

Die Pensionsvorsorge dient der Absicherung der finanziellen Lücke zwischen gesetzlicher Pension und dem gewohnten Lebensstandard. Ziel für den Versicherten ist es, eine regelmäßige Zusatzpension zur gesetzlichen Basisversicherung zu erhalten und für den Lebensabend vorzusorgen. Einsparungen im Pensionssystem und das strukturelle Problem der umgedrehten Alterspyramide (mehr Ältere Menschen als junge) sind nur 2 Argumente zukünftig für sich selbst vorzusorgen. Die gewonnen Freizeit in der Pension führt zwangsläufig zu höheren Ausgaben und ist ein weiterer Punkt, warum eine Pensionsvorsorge wichtig ist.

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Durschnittliche Pension lt. Statistik Austria

Wie funktioniert die Pensionsvorsorge

Üblicherweise legt der Vorsorgende einen definierten Betrag pro Monat zurück. Das angesparte Kapital steht dann ab dem definierten Zeitpunkt zur Verfügung. Die Summe sei so gewählt, dass sie einen monatlichen Betrag über eine gewisse Laufzeit finanzieren lässt. Unterhalb veranschaulicht das Beispiel den Einkommeneinbruch mit Pensionsantritt

Monatlich Verfügbares Kapital (vor Pension)
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Monatlich Verfügbares Kapital (in der Pension)
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Formen der Pensionsvorsorge

  • Auszahlung als lebenslange Rente
  • Einmalzahlungen
  • Kapitalveranlagung mit laufenden Entnahmen
  • Betriebliche Altersvorsorge
  • Individuelle Altervorsorge

Die 3 Säulen der Altervorsorge

Die gesetzliche Altersvorsorge oder wie wir es auch nennen „die Basisvorsorge“ stellt die Absicherung der Pension durch den Staat sicher. Laufende Einzahlungen in das System und Veranlagung durch den Staat versuchen ein quasi garantiertes Pensionssystem zu entwickeln. Was kurz nach dem zweiten Weltkrieg ein durchaus sinnvolles Konstrukt war, wird heute immer stärkerer Kritik unterzogen. Die „Veralterung“ der Gesellschaft und die „Misswirtschaft“ der staatlichen Pensionskassen bringen die gesetzliche Altersvorsorge in Bedrängung. Ein wichtiger Bestandteil und ausschlaggebend für die Höhe der Pension sind die „Beitragszeiten“. Beitragszeiten sind grundsätzlich Zeiten einer Pflichtversicherung oder einer freiwilligen Versicherung. Regelmäßige Pensionsreformen und Einsparungen im Sozialsystem verändern das Pensionssystem zu einer eigenverantworteten Pension.

Wie der Name schon sagt, wird die betriebliche Altersvorsorge von einem Unternehmen zur Verfügung gestellt. Die Altersvorsorge für MitarbeiterInnen sind sonderbesteuert und man kann Sozialabgaben damit sparen. Man spricht dabei auch von einer Brutto für Netto Veranlagung, da weder Lohnebenkosten, Sozialversicherungsabgaben oder Einkommensteuer anfallen. Es wird als oftmals Mitarbeiterbindungsinstrument verwendet. Einmalzahlungen sind möglich und steuerfrei. Allerdings muss die betriebliche Altersvorsorge vom Unternehmen gestartet werden und kann nicht freiwillig und individuell begonnen werden.

Die private Pensions- oder Altersvorsorge ist die freiwillige Entscheidung in die Zukunft zu investieren. Sie schließt die Lücke zwischen gesetzlicher Altersvorsorge und dem erarbeiteten Lebensstandard. In jungen Jahren schätzt man im ersten Schritt die vorhandenen Kapitalmittel und kümmert sich meist wenig über eine zukünftige Pension. Aber gerade das Bewusst machen aus Einsparungen im Sozialsystem und der strukturellen Problematik der Altersverteilung sollten einen nachdenken lassen, früh genug in eine Pensionsvorsorge zu investieren. Unsere klare Empfehlung: einen kleinen definierten Betrag zwischen 50 und 100 Euro pro Monat für die Zukunft zurücklegen macht sicherlich Sinn.

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Damit du deinen Lebensabend genießen kannst

Waren es noch

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Pensionen im Jahr 1970

Sind es jetzt schon

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Pensionen im Jahr 2017